Was ist die DSGVO?

Die DSGVO ist die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr“, kurz Datenschutzgrundverordnung.

Durch die EU-Datenschutzrichtlinie von 19985 wurde der Datenschutz bisher geregelt. Nach dem Alter ist auch der Name ein Problem, den er ist nur eine Richtlinie, wo die wesentlichen Grundlagen regelt, aber nicht bindend. Das bedeutet das jeder EU-Mitgliedsstatt seine eigene Datenschutzgesetzte zusammen erstellst —> kein einheitlicher europäischer Schutzstandard

Bringt die DSGVO einheitlichen Datenschutz?

Firmen, die europaweit tätig sind, müssen sich mit sage und schreibe 28 verschiedenen Datenschutzgesetzen auseinandersetzen! Höchste Zeit also für eine einheitliche Datenschutzverordnung für alle EU-Mitgliedstaaten. Die DSGVO regelt ab 25. Mai 2018 die Verarbeitung personenbezogener Daten für den gesamten privaten und öffentlichen Bereich. Diesbezüglich bleibt es spannend, wie die einzelnen Länder mit diesen Freiheiten umgehen werden.   

Wo gilt die DSGVO und was zieht sie nach sich?

Die Bezeichnung ist die wichtigste Änderung. Wie der Name schon sagt, ist die DSGVO eine Verordnung und somit sind sie allgemeingültig. Das heißt, die DSGVO gilt verbindlich und unmittelbar in jedem Mitgliedstaat der EU und hat immer Vorrang gegenüber nationalem Recht. Außerdem wird die DSGVO einige weitere Neuerungen nach sich ziehen. Zum Beispiel die E-Privacy-Verordnung. Sie liegt als Entwurf vor und soll den Umgang mit Daten und Informationen im Rahmen der elektronischen Kommunikation regeln. Außerdem müssen die EU-Länder bis Mai 2018 all das regeln, was die DSGVO den nationalen Gesetzgebern überlässt. In Deutschland wird das im Bundesdatenschutzanpassungsgesetz passieren, das ebenfalls als Gesetzentwurf vorliegt.

Welche Bußgelder gibt es?

Bei Missachtung der neuen Datenschutz-Regeln drohen hohe Bußgelder. Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gab es eine Haftungshöchstgrenze von 300.000 Euro. Die entfällt nun: Die DSGVO räumt die Möglichkeit ein, Bußgelder bis 20 Millionen Euro zu verhängen, beziehungsweise bei Konzernen bis zu vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes.

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